Auf zum Südpol

Den Jahreswechsel verbrachten zwei Mitarbeiter der m+p consulting Nord GmbH auf hoher See auf dem russischen Frachtschiff „Ivan Papanin“ auf dem Weg von Kapstadt (Südafrika) zum Südpol.

Die beiden Kollegen werden für die nächsten 3 Monate bei der - in der 23 jährigen Firmengeschichte entferntesten und außergewöhnlichsten Baustelle - die örtliche Bauleitung der indischen Polarstation „New Indian Research Station - Bharati Station“ - für alle technischen Gewerke durchführen.

Nach einer Planungsphase von 3 Jahren ist es nun soweit, dass in diesem antarktischen Sommer die bauliche Umsetzung des Projektes durchgeführt werden kann, was mit der vorgeschalteten Planungsphase im November 2008 begann. Das Bauvorhaben „Indische Polarstation“ wird insgesamt in zwei Bauphasen errichtet. In der ersten Bauphase 2010/2011 wurde das Treibstoff - Tankcontainerlager sowie die Versorgungstrasse mit der redundanten Seewasser- und Abwasserleitung verlegt. Die Bauphase I wurde dabei von einem norwegischen Generalunternehmer durchgeführt.

Nachdem ein Teil der indischen Polarstation in Deutschland erfolgreich vormontiert wurde, ist diese auf das Frachtschiff Ivan Papanin verladen und von Kapstadt aus in die Antarktis transportiert worden, um dort dann die zweite Bauphase - Errichtung der Indischen Polarstation - zu beginnen. Ein Vortrupp der ebenfalls durch einen Mitarbeiter der M&P Gruppe unterstützt wird, ist bereits seit drei Monaten vor Ort und begleitet die vorbereitenden Bauarbeiten der haustechnischen Gewerke.

Die Basis für dieses Leuchtturmprojekt wurde bereits 2006 gelegt, wo die m+p consulting Nord GmbH als Partner der IMS Ingenieurgesellschaft mbH schon die Technik für die deutsche Polarstation Neumayer III planen durfte. Den Planungszuschlag erhielten wir damals über die hohe technische und energetische Kompetenz, die es ermöglichte den Energiebedarf der Station für die Raumklimatisierung um ca. 60 % gegenüber dem Wettbewerb zu senken. Bei den hohen Energiekosten (Treibstoffkosten), aufgrund der langen und aufwendigen Transportwege, spielten die zu erwartenden Betriebskosten dabei eine wesentliche Rolle.

Energetisch optimierte und effiziente Systeme mit einer absolut hohen Verfügbarkeit stellen in der exponierten Lage der Antarktis eine Lebensnotwendigkeit dar. Für uns ist dies jedoch ein Maßstab, den wir bei jedem „normalen Projekt“ ansetzen und so unseren Teil zum effizienten Umgang mit Ressourcen und zur Schonung unserer Umwelt beisteuern.

Nachdem zum Ende des vergangenen Jahres die beiden Kollegen auf einer Überraschungsparty zünftig verabschiedet wurden, bleibt uns jetzt nur noch Euch - Rainer und Horst - ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr zu wünschen. Viel Erfolg und Spaß bei Eurem außergewöhnlichen Baustellentermin. Kommt gesund und mit vielen schönen Eindrücken wieder!


Bei Interesse an effizienten Techniklösungen am Südpol, in der Wüste oder in unserer vergleichsweise gemäßigten Klimazone wenden Sie sich bitte an:

Michael Maschkowitz