So viel Gebäudeautomation steckt in der Elbphilharmonie

Ein Interview mit dem M&P-Experten Jörg Kegel

Beim TGA-Kongress in Wien fand der „Elphi“-Vortrag von Jörg Kegel großen Zuspruch.

Das Gebäude ist nicht nur architektonisch ein Highlight, sondern besitzt auch eine ausgefeilte Haustechnik. Dafür hat der Experte für Gebäudeautomation Jörg Kegel gesorgt. Im TGA-Interview erzählt er, mit welchen Herausforderungen er bei diesem Projekt zu kämpfen hatte.

Das imposante Gebäude steht auf rund 1.700 Stahlbetonpfählen und beinhaltet auf 26 Etagen drei Konzertsäle, ein Hotel, 45 Wohnungen sowie eine Plattform in 37 Metern Höhe mit 360 Grad-Panorama über die Stadt. Herzstück des Gebäudes ist dabei der Große Saal, der auf einer Höhe von 50 Metern Platz für 2.100 Konzertbesucher bietet. Für die Haustechnik der Elbphilharmonie sorgte Jörg Kegel, Geschäftsbereichsleiter und Experte im Bereich der Gebäudeautomation bei M&P. Im TGA-Interview erklärt er vor welche Herausforderungen er bei der Planung und Abnahme gestellt wurde und wie sich die Gebäudeautomation in Deutschland entwickeln wird.

TGA: Sie sind Experte für Gebäudeautomation und eines Ihrer spannendsten Projekte bisher war die Elbphilharmonie. Inwieweit spielt die Gebäudeautomation dort eine Rolle?

Kegel: Die Gebäudeautomation spielt dort eine ganz bedeutende Rolle. 2013 begann ich als Planer für das Gebäude zu arbeiten. Eine besondere Herausforderung aber auch spannende Aufgabe waren der Brandschutz und die MSR-Technik für den Großen Saal. Am schwierigsten gestalteten sich am Ende dann aber die Inbetriebnahme und das Abnahmeverfahren. Das Ganze dauerte länger als geplant aber am Ende konnten wir alle Termine einhalten und bei der Eröffnungsfeier hat dann alles funktioniert - auch wenn wir daran zwischenzeitlich nicht geglaubt haben.

Das komplette Interview in der österreichischen TGA finden Sie hier.


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Jörg Kegel