Durchatmen im Reich der Mitte.

Siemens China

Der Leistungsumfang von M&P

  • Fachlicher Support und Projektmanagement für Siemens China DBEST Facility Technology Management für gute Luftqualität in den Büros
  • Messungen an raumlufttechnischen Anlagen und in Büroräumen mit eigens eingeflogenem Messequipment und Bewertung der Ergebnisse vor Ort
  • Installation eines speziellen Filtersystems mit DBEST und Siemens

Die Luft in chinesischen Ballungsräumen ist so dreckig wie nie. In mehr als 90 Prozent der Städte überstieg die Feinstaubbelastung auch 2016 den festgelegten Grenzwert. In Peking und Shanghai liegen die Smogwerte häufig sogar um das Zwanzigfache über der Grenze, an der nach Ansicht der WHO eine Gefährdung der Gesundheit beginnt.

Doch langsam findet ein Umdenken in der chinesischen Gesellschaft statt: Umweltverbände und Bürgerproteste üben Druck auf die Regierung aus, die Emissionen drastisch zu reduzieren. Doch ganz gleich, wie schnell China den Kampf gegen die Umweltverschmutzung wirklich aufnimmt – internationale Unternehmen, die die Arbeits- und Lebensqualität ihrer Mitarbeiter verbessern möchten, bekämpfen die Umweltbelastung im Land auf ihre Weise. Auf Wunsch gemeinsam mit M&P. So unterstützte unser Expertenteam die von Siemens China beauftragte DBEST Facility Technology Management fachlich und im Projektmanagement, um eine gute Luftqualität in allen Büroräumen des Elektronikkonzerns sicherzustellen. Ein absolutes Leuchtturmprojekt.

Ausgehend von umfangreichen Messungen an den raumlufttechnischen Anlagen und in den Büroräumen mit eigens eingeflogenem Messequipment erarbeiteten wir mit den Anlagenbetreibern Verbesserungen, setzten sie sofort vor Ort um und bewerteten das Ergebnis.

Bild ganz oben: @ eyetronic/Fotolia

Jüngere Forschungen haben gezeigt, dass der sogenannte PM2,5-Anteil im Feinstaub besonders gesundheitsgefährdend ist, da Partikel dieser Größe bis in die Lungenbläschen gelangen können. Aus diesem Grund haben wir mit DBEST und Siemens ein spezielles Filtersystem in den Gebäuden installiert. Die neue Technik entfernt sogar die kleinsten Schmutzpartikel aus der Luft, und das fast lautlos.

Mit einer App fürs Smartphone wird das Projekt auch für die etwa 5.000 Siemens-Mitarbeiter sicht- und nachvollziehbar: Die App zeigt stets gespeist von zahlreichen über das Gebäude verteilten Sensoren die aktuelle Luftqualität in der Immobilie und außerhalb des Standorts in Echtzeit an. In den Foyers größerer Siemens-Gebäude wurden zudem große Displays installiert, die sämtliche Besucher über die reinen Luftverhältnisse im Inneren unterrichten.

Ekaterina Zhukova, eine der M&P Verantwortlichen vor Ort erinnert sich: „Die fachliche Erläuterung der technischen Zusammenhänge bei örtlichen Verantwortlichen ging nicht immer problemlos, doch der Einsatz, auch mit ‚Händen und Füßen‘, hat sich gelohnt: Getreu dem chinesischen Sprichwort haben wir in Chinas Büroräumen mit oftmals schlechter Luftqualität ein wenig Licht bzw. bessere Luft ins Dunkel gebracht.“ Licht in eine Sache bringen – das umschreibt wohl auch generell die Motivation unserer China-Reisenden Ekaterina Zhukova und des gesamten Energie-Teams, wenn sie sich für Kunden in Deutschland, in Europa und zunehmend auch international engagieren.