
Sprichst du schon mit deinem Gebäude?
BIM@FM trifft AI oder: wie M&P BEGIS künstliche Intelligenz im Sinne von BIM im Betrieb für Gebäude nutzt.

M&P vollzieht den Perspektivwechsel – von der Toolfrage zur datengestützten Wertschöpfung.
Die Betriebsphase von Immobilien ist der zentrale Ankerpunkt aller operativen Prozesse im Gebäude. Während Nachhaltigkeitsbeauftragte noch über Strategien und Frameworks diskutieren, entstehen entscheidende Informationen längst dort, wo Gebäude täglich betrieben werden. Genau hier setzt M&P an.
Trotz Anpassungen bei CSRD und CSDDD lässt der Druck nicht nach. Banken, Investoren und Stakeholder fordern belastbare Nachhaltigkeitskennzahlen. Eine Studie der Haufe Group zeigt: 60 bis 80 Prozent der benötigten Daten sind bereits im Gebäudebetrieb vorhanden – auf Papier, in Excel-Tabellen, auf Einsatzberichten oder in den Köpfen erfahrener Mitarbeitender. Die Branche behandelt ESG aber immer noch primär als Tool-Frage. Dabei liegen die Antworten in Prozessen, die mittels Digitalisierung als Hebel für Datenhoheit, Effizienz und Reporting dienen.
Unternehmen starten ihre ESG-Reise mit der Suche nach dem „richtigen Tool“. Das führt oft in eine Sackgasse. Selbst die beste Software kann nur so gut sein wie ihre Daten. Reporting-Projekte scheitern selten an Frameworks, sondern an Datenbeschaffung, -qualität und -verfügbarkeit. M&P dreht die Perspektive um: Wir sehen ESG nicht als zusätzliche Pflicht, sondern als Katalysator für eine längst überfällige Digitalisierung im Betrieb. Das bringt einen zweifachen Vorteil: Digitalisierte Prozesse bringen nicht nur „nebenbei“ ESG-Daten hervor. Sie schaffen auch Effizienzgewinne, Transparenz und bessere Entscheidungsgrundlagen.

Abbildung: Mehrwerte aus der Digitalisierung von analogen Prozessen heben und ESG-Daten als „Abfallprodukt” erhalten
These 1 – Doppelte Mehrwerte: Digitalisierte operative Prozesse liefern ESG-Daten als „Nebenprodukt“. Die Digitalisierung rechnet sich bereits durch operative Effizienzgewinne.
These 2 – Noch nicht Realität: Der durchgängig digitale Immobilienbetrieb ist für viele ein Zukunftsprojekt. Ohne strukturierte digitale Prozesse wird valides ESG-Reporting kaum möglich sein.
These 3 – Die Datenfrage bleibt zentral: Wer Datenhoheit im operativen Betrieb etabliert, positioniert sich als unverzichtbarer Partner für die Nachhaltigkeitsstrategie.
Der Weg zu Datenhoheit: Ehrliche Bestandsaufnahme vorhandener Datenquellen, Standardisierung über bewährte Modelle (GEFMA, DIN 276), strukturierte Erfassung nach dem Prinzip „Keep it simple and clean“.
Entscheidend ist das AQVA-Prinzip: Aktualität durch regelmäßige Erfassung, Qualität durch Plausibilitätsprüfungen, Verfügbarkeit durch klare Verantwortlichkeiten, Aggregation für aussagekräftige Kennzahlen.Ein Beispiel: Eine Anlage meldet eine Störung. Der Servicetechniker fährt zur Anlage, repariert sie und entsorgt defekte Bauteile fachgerecht. Dieser gewöhnliche Prozess liefert automatisch Daten über alle ESG-Scopes: Stromverbrauch, Kraftstoffverbrauch, Entsorgung.

Die Skalierbarkeit macht den Unterschied: Eine Störung liefert vier Datenpunkte, zwanzig Störungen 80, zehn Gebäude 800. Weitere digitalisierte Abläufe wie Wartungen, Reinigungen oder Fuhrparksteuerung potenzieren die Datenbasis exponentiell – ohne zusätzlichen Erfassungsaufwand.
Die Königsklasse bildet der digitale Zwilling: ein dynamisches Gebäudeabbild, das Echtzeitdaten integriert, prädiktive Analysen ermöglicht und FM vom reaktiven Beobachter zum aktiven Gestalter macht.
Fazit: Key Takeaways

BIM@FM trifft AI oder: wie M&P BEGIS künstliche Intelligenz im Sinne von BIM im Betrieb für Gebäude nutzt.

Die Rolle des FM-Dienstleisters in der Digitalisierung.

Wie unser M&P Energieteam in Projekten messbar positive Wirkung erzielt.